9-Tage Vipassana Retreat in Chiang Mai, Thailand - 2025 - Teil 2

"It's not important to succeed, it's important to try" - Teacher

Montag, 9. November: Tag 6

Endlich kommt die Sonne raus, nach Tagen des Regens. Meine Klamotten sind, wie durch ein Wunder, getrocknet. Ich realisiere: Das laute Böllerknallen, das mich jeden Tag beschäftigt und auch genervt hatte, ist gar kein Böllerknallen. Es sind einfach Äste, die auf die Blechdächer fallen. Wie kam ich darauf, dass es Böller sind? Vermutlich meine Prägung von zuhause, wo oft Jugendliche Böller werfen und ich mich darüber ärgere, weil ich einen stark traumatisierten Hund habe, der bei einem einzigen Knall zitternd in der Hundehütte verschwindet und danach nicht mehr herauszubewegen ist. Doch mein Ärger über die Jugend war hier vergebens. Ich hatte es schlicht und ergreifend falsch interpretiert und sehe nun klarer. Ich erwache aus meinem Traum.

Das nervige Pfeifgeräusch, das mich die ersten Tage fast um den Verstand brachte, ist ein vertrauter Begleiter geworden und stört mich gar nicht mehr. Ich nehme das Pfeifen wahr, aber das war’s auch. Seltsam, wo ich zuhause doch so geräuschempfindlich bin.

Ich meditiere nun 25 + 25 Minuten + 10 Minuten Pause und dann in Schleife. Das bringt mich täglich auf sechs Stunden reine Meditation am Tag. Es ist anstrengend, aber machbar.

Teacher lehrt heute die vier Schritte zum Erfolg: „Love doing it, put effort into it, be thoughtful about it …“ und … ich habe den vierten Schritt vergessen. Ich glaube, es war „Continuation“. Es lieben, sich Mühe geben, sich Gedanken darüber machen und es fortführen. „Follow your dream! Do it from the heart.“ – „Folge deinem Traum! Tue es mit ganzem Herzen.“

„Every place can be heaven or hell.“ – „Jeder Ort kann Himmel oder Hölle sein.“

Teacher hat heute so viele motivierende Sätze auf Lager, ich kriege sie gar nicht alle zusammen. Geschweige denn den Kontext des Vortrags.

„Remember, humans are not machines.“ – „Vergiss niemals, Menschen sind keine Maschinen.“ (Hier ging es darum, wie man leidet, wenn man dasselbe Tag ein, Tag aus immer wieder machen muss, wie ein Roboter.)

Teacher spricht von künstlicher Intelligenz, von Quantencomputern und fragt: Wie balancieren wir das ganze Denken und die Logik aus, die unser Leben bestimmen? Wann ist es Zeit fürs Fühlen? Für die Emotion und die Intuition?

Genau das war dieses Jahr mein Thema gewesen. Es ist, als hätte Teacher meinen Supervisionen und den Sitzungen für transformatives Atmen beigewohnt, die dieses Jahr Teil meiner Selbstentwicklungsreise waren. Meine Lehrerinnen hatten mir gesagt, ich würde dazu neigen, meine Gefühle zu intellektualisieren, anstatt sie zu fühlen. Auch eine Art Fluchtmechanismus. Also quasi lieber darüber nachzudenken, was mein Problem ist und es anderen zu erklären, anstatt die Gefühle zuzulassen und zu spüren. Und da sitze ich nun in Thailand und dieser Mönch sagt mir dasselbe. Komische Zufälle gibt es.

An diesem Abend fallen mir um 20 Uhr schon die Augen zu und ich schlafe friedlich bis zum nächsten Morgen.

Bilder zur Praxis

Hier sitzt Teacher jeden Tag und beschert uns Dhamma, Chanting und Witzeleien. Plus Auszüge aus dem Chanting und die Liebende-Güte-Meditation.

Dienstag, 10. November: Tag 7

Der Tag beginnt für mich mit einer Schwere. Ich bin erschöpft. Jeden Tag waren mir bisher Erinnerungen an all die lieben Menschen in meinem Leben in den Sinn gekommen, und ich hatte in Erinnerungen an unsere gemeinsamen Erlebnisse geschwelgt. Ich war so dankbar gewesen für all diese Menschen. Und heute vermisse ich sie einfach. Es fällt mir schwer, mich aus dem Bett zu bewegen. Ich möchte einfach liegen bleiben und schlafen, um das nicht zu spüren.

Ich habe Zweifel, warum ich mir das alles antue. Ist ein Leben in weltlichen Freuden nicht okay? Ist es nicht vielleicht okay, sich abzulenken mit Sinnesfreuden? Ich sehne mich nach Komfort und Leckereien und Sozialkontakt. Aber aufgeben ist für mich keine Option. Nur noch ein paar Tage, dann werde ich abgeholt. Aber dann geht es zum Trekking in den Urwald, und ich werde noch mehr Unwohlsein ertragen müssen, bevor es besser wird. Trotzdem heitere ich mich gedanklich damit auf, dass bald ein schönes Hotel auf mich wartet mit einem gemütlichen Bett. Und etwas später würde ich dann meine lieben Menschen wiedersehen. Was für eine Freude das werden wird!

Ich schleppe mich aus dem Bett zum Dhamma Talk. Wenigstens sind dort andere Menschen, denen es genauso geht. Und vielleicht erzählt Teacher wieder etwas Schönes?

Und so ist es. Teacher hat eine Überraschung für uns: „Morgen ist Buddha Day“, verkündet er. Ein buddhistisches Fest zu Vollmond, bei dem die Erleuchtung und der Tod Buddhas gefeiert werden (beziehungsweise sein Austritt aus dem Rad der Wiedergeburt und der Übergang ins Nibbāna). Die Mönche haben uns zu ihrer Zeremonie in den Tempel eingeladen. Wir sollen sogar aktiv daran teilnehmen.

Ich spüre plötzlich wieder etwas Lebensenergie. Ein Lichtblick an einem dunklen Tag.

Wir mögen uns um 18 Uhr am Folgetag am Tempel einfinden.

Danach erklärt uns Teacher die Idee von „Karma“. Ein Konzept ähnlich wie Aktion–Reaktion, nur auf spiritueller Ebene. Es inkludiert mentale Phänomene. Teacher erklärt, es wäre wie ein Funksignal, das man ausstrahlen würde und das durch alle Dimensionen zieht. „Don’t do bad, do good.“ – „Tue nichts Böses, tue Gutes.“

Und das Schöne, sagt er: Man könne immer wieder von vorne beginnen. Man könne seine Geschichte umschreiben, indem man ab heute sein Handeln und sein Denken verändere.

Ich gehe beflügelt aus dem Dhamma Talk und habe neue Motivation für meine Praxis. In mir wächst das Bewusstsein, dass auch dieses Retreat temporär ist. Und auch dieses Retreat wird schneller vorbei sein, als mir lieb ist. Und erst dieser Urlaub. Schon bald werde ich an all dies zurückdenken und mir wünschen, ich könnte wieder hier sein in diesem schönen Land. Ich werde mir wünschen, ich könnte weiteren Lektionen des Teachers lauschen und abends mit Gleichgesinnten chanten.

Und plötzlich wandelt sich meine innere Tristesse zu Motivation. Ich möchte jeden Moment hier auskosten. Die Zukunft kommt bald genug. Es lässt sich gar nicht vermeiden. Aber die Vergangenheit kann man nicht zurückbringen. Der Moment ist alles, was ich habe.

An diesem Tag beschließe ich, Fünfe gerade sein zu lassen und mich aus dem Meditationszentrum zu schleichen. Ich steige die vielen Treppen den Berg hinauf, um schon einmal einen Blick auf den Tempel zu werfen. Und vielleicht auch ein kleines Spaßgetränk zu konsumieren und es zu genießen. So hatte sich Teacher das sicherlich nicht vorgestellt, was er so predigte, aber ich sagte mir: „Wir sind unvollkommen“, „Es kommt nicht darauf an, Erfolg zu haben, sondern es zu versuchen.“ Ich versuchte es jeden Tag. Und auch heute hatte ich fleißig praktiziert. Zeit für ein kleines bisschen Lebensfreude.

Mein fragwürdiger Ausflug zum Tempel

Mittwoch, 11. November: Tag 8

Es ist soweit: Buddha Day. Ich bin höchst gespannt, was uns heute erwartet. Gleichzeitig ist es mein letzter ganzer Tag im Zentrum. Ich spüre Erleichterung und Vorfreude auf die nächsten Erlebnisse, aber auch eine leichte Traurigkeit, dass es nun fast vorbei ist.

Ich meditiere mittlerweile 30 + 30 Minuten mit diversen Anweisungen zur Leitung der Aufmerksamkeit.

Im täglichen Reporting mit Teacher gibt es eine weitere Überraschung. Teacher bedankt sich bei mir persönlich dafür, dass ich so schön und fleißig gechantet habe. Es war ihm aufgefallen, und er empfand es als große Hilfe, eine tatkräftige Stimme dabei zu haben, wo viele Teilnehmende große Schwierigkeiten mit der Sprache und dem Chanten haben. Mein Herz ist berührt – damit hatte ich gar nicht gerechnet!

Im Talk geht es heute um den eigenen inneren Garten: Du bist der Gärtner deines Gartens. Pflanzt du einen Mango-Samen, wirst du Mangos ernten. Pflanzt du einen Orangen-Samen, wirst du Orangen ernten. Die Früchte wachsen zwar entsprechend der Umstände, denen sie ausgesetzt sind, aber du hast die Macht, dieses Wachstum zu begünstigen oder ihm zu schaden. Ist der Samen schlecht, der Boden schlecht und das Wasser schlecht, so wird die Frucht schlecht sein. Du kannst zwar das Wetter nicht ändern, aber vielleicht den Boden verbessern oder einen guten Samen pflanzen, düngen, trimmen…

Wenn du traurig bist, kannst du dich mit Snacks trösten… oder du kannst lernen, mit deiner Traurigkeit zu sein und dich mental zu trösten. Wenn du dich langweilst, kannst du shoppen gehen – oder lernen, mit deiner Langeweile zu sein.

Ich fühle mich etwas ertappt und habe ein schlechtes Gewissen, dass ich gestern auf ein Spaßgetränk beim Tempel eingekehrt bin. Teacher hat ja recht. Das ist mein übliches Muster. Ich habe es leider noch nicht vollständig besiegen können. Teacher sagt, dass Meditation hilft, dies zu lernen. Und ich habe offenbar noch einen weiten Weg vor mir. Aber die ersten Schritte sind gemacht. Ich rede es mir schön, indem ich mir die Frage stelle: Wie unterscheide ich denn eine Flucht von einfach „das Leben genießen“? Auch diese Frage bekomme ich nicht beantwortet.

Am Abend dann ist es soweit. Wir treffen uns um 18 Uhr am Tempel. Ein übellaunig wirkender Mönch sammelt uns Frischlinge ein und führt uns ins Innere des Tempels. Wir nehmen auf einer Reihe Plastikstühle Platz und warten auf unseren Einsatz. Jede und jeder von uns erhält eine Lotusblume mit Räucherstäbchen. Einige aus unserer Gruppe scheinen etwas nervös zu sein. Was sollen wir tun? Wann geht es los?

Die Mönche beginnen an der Stupa zu chanten. Die Worte kommen mir sehr bekannt vor. Die Nacht ist bereits hereingebrochen, und der Vollmond scheint über uns.

Plötzlich werden wir herangerufen und sollen um die Stupa herumgehen, mit den Händen vor der Brust in Gebetshaltung. Der Tempel ist voller Touristen, die uns fotografieren und anstarren. Menschen verbeugen sich. Ich komme mir wie eine Hochstaplerin vor. Ich bin weder offiziell Buddhistin, noch habe ich mich an die Regeln im Zentrum gehalten. Ich habe sicherlich ein paar Ameisen aus Versehen zertreten. Habe nach 12 Uhr genascht. Habe die Übersetzungen des Chanting gelesen und mir Notizen gemacht. Habe zum Spaß gegessen und getrunken. Habe Melatonin-Tropfen auf Alkoholbasis genommen, um durch die ersten zwei Nächte zu kommen. Die Liste meiner Vergehen ist lang.

Nachdem wir dreimal um die Stupa geschritten sind, legen wir die Blumen auf einem Altar ab und setzen uns wieder. Danach ziehen sich die Mönche in die Gebäude zum weiteren Chanting zurück, und wir dürfen gehen.

Ein anderer Teilnehmer spricht mich überraschend an: „Möchtest du, dass ich ein Foto von dir vor der Stupa mache?“ – „Oh ja, gerne!“, antworte ich und breche damit eine weitere Regel. Die ganze Woche hatten wir im Zentrum nebeneinander hergelebt und wussten doch nichts übereinander. Nicht einmal unsere Namen.

Wir machen also abwechselnd ein kleines Fotoshooting und kommen danach weiter ins Gespräch. Tobi ist erst 21 und bereist gerade alleine Südostasien. Er möchte 21 Tage im Retreat bleiben, macht das aber zum allerersten Mal. Ich ziehe meinen Hut und wünsche ihm viel Erfolg. Wir quatschen und quatschen, bis wir plötzlich von einem Mönch ermahnt werden. Upsi. Unsere weiße Kleidung verrät uns. Wir beschließen, uns online zu verbinden, und gehen dann wieder getrennte Wege. Friedlich und glücklich schreite ich die Treppen hinab zum Meditationszentrum.

Im Bett angekommen kann ich wieder nicht schlafen. Meine Gedanken rasen vor schönen Erlebnissen, und ich begreife, warum die Regeln so streng sind. Nur dieser kleine Austausch beschäftigt mich mental so sehr, dass meine Vertiefung dahin ist.

Buddha Day Zeremonie im Tempel

Donnerstag, 12. November: Tag 9

Es ist soweit, meine letzten Stunden im Meditationszentrum. Ein letztes Frühstück und ein letzter Dhamma Talk.

„The goal of meditation is cutting the ego.“ – „Das Ziel von Meditation ist das Ego abzutrennen.“ sagt Teacher. Was er damit meint, hat nichts mit Egoismus zu tun. Er meint, dass der Geist komplett eingenommen ist von einem bestimmten Endergebnis, anstatt offenherzig zu sein für die Optionen und die Fülle des Lebens. Das Ego möchte von der Außenwelt glücklich gemacht werden: von der Partnerperson, vom Job, von den Freunden, der Familie, von all den Gegenständen und Annehmlichkeiten des Lebens. Und wenn sie dies nicht tun, kommen die großen Gefühle. Hat das Traumauto plötzlich einen Kratzer, ist es vorbei mit dem Glücklichsein. Will die Partnerperson plötzlich etwas anderes als man selbst, bröckelt die Liebe. Es entsteht Frust, Wut, Traurigkeit. Wir regen uns über andere auf, weil sie aufgehört haben, uns glücklich zu machen. Wir stürzen uns in Ablenkungen und Sinnesfreuden, um den Gefühlen zu entkommen. Ein krampfhaftes Festhalten entsteht, um unbedingt wieder den gewünschten Zustand zu erreichen oder alternative Freuden zu empfinden.

Ein „Awakening“ sei der Moment des Erwachens und Erkennens dieser Prozesse. Und „Enlightenment“, also die Erleuchtung, sei das Wissen um all diese Mechanismen und das vollständige Abtrennen des Ego.

Meditation sei ein Weg, eine Verbindung mit sich selbst und der eigenen Kraft herzustellen. Und dann erzählt Teacher plötzlich von Star Wars, und ich verstehe den Zusammenhang kaum noch. Aber es ist wieder eine seiner unterhaltsamen Anekdoten, die uns aus der Schwere des Themas herausholt.

„Balance yourself.“ – „Gleiche dich aus.“ ist der Ratschlag, den Teacher uns mitgeben möchte. Verbringe jeden Tag etwas Zeit alleine, in einem privaten Raum, ohne Ablenkung. Es sei nicht wichtig, jeden Tag stundenlang zu meditieren, aber zur Ruhe zu kommen und die eigenen Gefühle mit liebender Güte zu tragen – das sei entscheidend.

Ich nehme mein letztes Frühstück zu mir, packe meine Sachen und steige ein letztes Mal den Hang zum Hauptgebäude hinauf. Oben wartet meine Abschiedszeremonie mit Teacher und einem weiteren Teilnehmer. Wir durchlaufen wieder die zeremoniellen Gepflogenheiten mit den Verbeugungen, Opfergaben und dem Chanting. Teacher richtet ein paar letzte Worte an uns. Er ist sich bewusst, dass wir uns wahrscheinlich nie wieder sehen werden. Dennoch macht er uns Mut: "Es geht nicht darum, Erfolg zu haben – es geht darum, sich Mühe zu geben".

Mit diesen letzten Worten verabschieden wir uns. Wir verbeugen uns vor dem Schrein. Teacher steht zuerst auf, geht leicht gebeugt am Schrein vorbei zum Lautsprecher, den er – wie jedes Mal – ausschaltet, und verschwindet durch die Hintertür. Wir stehen auf und gehen unserer Wege.

Ich melde mich im Büro ab und hinterlasse die übliche Spende an das Zentrum. Dann kaufe ich mir eine Packung Chips, die ich vor dem Gebäude verputze, während ich auf meinen Trekking-Guide Nok warte. Freude. Ich spüre Freude. Und auch ein bisschen weltlichen Genuss.

Fazit

Ich habe in Thailand sicherlich nicht die Erleuchtung gefunden, und auch meine Muster konnte ich nicht vollends ablegen. Als ich nach dem Trekking ins Hotel zurückkehrte, frönte ich allerhand Sinnesfreuden und genoss mein Leben. Zuhause kamen alle schlechten Gewohnheiten recht schnell zurück. Ich bin wieder viel am Handy, und nach diesem Meditationsmarathon habe ich zunächst gar nicht mehr meditiert. Es hat mich fast 2 Wochen gekostet, meine guten Gewohnheiten wieder aufzunehmen.

Aber ich habe das Gefühl, dass ich präsenter geworden bin in meiner Weltlichkeit. Ich habe die Lehre tiefer begriffen und viel über meine Schwächen gelernt – sowohl als Mensch als auch in meiner Praxis. Ich habe tiefer verstanden, warum die Praxis der liebenden Güte so wichtig ist.

Fakt ist: Ich habe das Leben nach nur vier Tagen im Retreat viel bunter und schöner erlebt und konnte durch die intensive Praxis viele meiner negativen Gedanken und Gefühle loslassen. Ich habe deutlich den Gleichmut gespürt, der sich einstellte. Ich konnte Ängste bezüglich des Trekkings loslassen und entspannter in mein Wildnis-Abenteuer starten. Ich habe meinen Ekel vor Unsauberkeit kurzzeitig besiegen können. Und auch meinen ewigen Hunger, den ich zuhause als besonders unerträglich empfinde, konnte ich da sein lassen, ohne übellaunig oder hektisch zu werden. Und davon zehre ich weiterhin.

Dieses Retreat – und auch das spätere, herausfordernde Trekking – haben mir gezeigt, wie viel stärker ich eigentlich bin, als ich ursprünglich dachte. Insbesondere die Menschen, die mich in der Ausbildung erlebt haben, beschrieben mich damals als extrem sensibel und zerbrechlich, weil ich in fast jedem Modul vor Emotionen geweint habe. Und ich kann sagen: Ja, ich bin sensibel, aber ich bin nicht zerbrechlich. Teacher sagte uns einmal:

„Wasser ist weich, und trotzdem hat es die Kraft, Stein zu zerstören. Weich ist stärker als hart.“

Und mit diesen weisen Worten fließe ich nun in mein weiteres Leben.


Bis zum nächsten Abenteuer!

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